Bahn
29. Januar 2009 von andreas
Die Bahnreisenden müssen sich in den kommenden Tagen und Wochen auf Zugverspätungen einstellen. Der Grund sind Forderungen der beiden Gewerkschaften GDBA und Transnet nach 10 Prozent mehr Lohn für ihre Mitglieder. Der Streik kommt jedoch nur langsam in Fahrt und bislang sind die Folgen nur stark in Süddeutschland zu spüren. Bisher haben sich nur wenige hundert Mitarbeiter der Bahn an dem Streik beteiligt und somit sind bundesweite Verspätungen bisher ausgeblieben.
Der Konzern soll mit dieser Maßnahme aber auf Kosten der Bahnreisenden unter Druck gesetzt werden. Die Gewerkschaften fordern 10 Prozent höheren Lohn, bessere Arbeitsbedingungen, zwölf freie Wochenenden im Kalenderjahr und besser geplante Schichtdienste. Die Deutsche Bahn AG hat den Forderungen aber bisher kaum nachgegeben und 3 Prozent Lohnerhöhung angeboten aber wurde von Transnet und der Lokführergewerkschaft GDBA abgelehnt. Am morgigen Freitag möchte das Unternehmen ein neues Angebot vorlegen und könnte zu einer Streik-Unterbrechung führen. Nach eigenen Angaben wollen die zwei Gewerkschaften während der Tarifgespräche bis Montag keine neuen Warnstreiks durchführen.