Capri
26. August 2009 von andreas
Auf der italienischen Insel Capri musste die berühmte Blaue Grotte wegen eines unangenehmen Geruchs durch die Behörden geschlossen werden. Nach Medienberichten war einem Bootsmann in der Höhle übel geworden und weißer Schaum habe sich auf dem Wasser gebildet. Es wurden Wasserproben genommen, die nun von Biologen und weiteren Experten eingehend analysiert werden sollen. Bislang unbekannte Personen sollen das tiefblaue Wasser der Grotte mit Abwasser verunreinigt haben.
Die Polizei hat mit den Ermittlungen begonnen und nahm zwei jugendliche Drogenanbauer fest. Die Jugendlichen hatten nahe der Blauen Grotte eine Cannabis-Plantage aufgebaut. Ein Gastwird steht ebenfalls unter Verdacht, das Wasser mit Müll oder Flüssigkeit verschmutzt zu haben. Die Höhle zählt jährlich über 100.000 Besucher und ist durch ihr enorm blaues Wasser bekannt geworden, wenn Sonnenlicht in Blaue Grotte strahlt. Zur Zeit ist noch nicht klar wann der bekannteste Ausflugsort auf Capri wieder geöffnet wird. Es wird aber wohl noch eine Weile dauern bevor sie wieder von Urlaubern betreten werden darf.