Air
29. Mai 2009 von andreas
Die Fluggesellschaft Air Berlin verzeichnete im ersten Quartal einen Verlust von 88,4 Millionen Euro nach 59,6 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbuchte der Konzern ein Minus von 87,3 Millionen Euro und ist 18,7 Millionen Euro höher ausgefallen als im gleichen Vorjahresquartal. Nach Firmenangaben sind die gestiegen Kerosinkosten für das schlechte Ergebnis verantwortlich. Die Analysten hatten mit einem Nettoverlust von 101 Millionen Euro gerechnet und wurden nun überrascht dass der Verlust geringer ausfiel als erwartet.
Der Quartalsumsatz hatte sich auf 661,2 Millionen Euro belaufen und entspricht einer Steigerung von 1,2 Prozent und hatte die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen, die mit 644 Millionen Euro gerechnet hatten. Laut Konzernchef Joachim Hunold schlägt sich sein Unternehmen besser als andere Fluggesellschaften in der Wirtschaftskrise. Im Chartergeschäft seien die Umsätze wegen aufgrund einer Optimierung des Kapazitätsmanagements auf Langstrecken gestiegen. Bei der Zahl der Fluggäste verzeichnete Air Berlin einen Rückgang von zirka 6,2 Prozent auf 5,5 Millionen Passagiere.